Archeon 2010

krokoiconWir sind wieder zu Hause. Das Zelt trocknet in der Garage und ich suche bereits nach einen Mittelchen gegen Schimmel. Wenigstens einen unserer sieben Ferientage kann man als sonnig bezeichnen, was allerdings nicht bedeuten soll, dass irgendwas von unserer Ausrüstung oder unser Lagerplatz in der Zeit getrocknet wäre. Obwohl wir in Ribe bereits Erfahrung mit heftigem Regen gesammelt haben waren die stümischen Böhen im Archeon besonders harusfordernd. Letztendlich hat unser Sonnensegel diese Herausforderung nicht gemeistert.

Mehr Details und Photos zum Thema Unterwasser-Reenactment gibt es hier zu lesen…

wasserimzeltSo sah es morgens in unserem Zelt aus. Nur weil das nicht das erste mal war, dass das Wasser so hoch stand, sieht man unsere Kisten bereits auf Paletten aufgebockt. Der erste Schritt aus dem Bett raus war recht fies aber letztendlich hatten wir noch Glück, dass der Regen nicht so kalt war.
blickausdemzeltEin kurzer Blick aus den Zelt zeigte, dass es draußen auch nicht besser aussah.

uebersichtwieseDies ist unser Zelt in der Mitte unseres eigenen kleinen Sees, inklusive einer Unterwasserschmiede.

schoepfenJedesmal wenn der Regen kurz aufhörte waren bis zu sechs Leute damit beschäftigt Eimer zu füllen und Wasser zum gegenüberliegenden Sandplatz zu tragen. Nicht dass das Wasser dort noch versickert wäre, aber es störte dort wenigstens etwas weniger. Ich weiß nicht wie viele Liter oder Eimer wir alle zusammen getragen haben. Volker hat eine Zeit lang mitgezählt, aber auch er hat irgendwann kapituliert. Auf jeden Fall sagten meine Schultern am nächsten Tag, dass es zu viele waren.

tiefeloecherErfolg, aber nur kurzfristig. Das Loch in dem Daniel steht diente dazu die Schalen zu füllen mit denen dann wiederum die Eimer gefüllt wurden.

grabensystemMit diesem durchdachten Entwässerungssystem, das Daniel gebuddelt hat, indem er eine Pfütze mit der nächsten verbunden hat, landete schließlich das ganze Wasser in unseren beiden Löchern. Daniel hat dafür sicherlich den „Goldenen Maulwurf“ verdient!

krokoinkanalAm Samstag hatten wir einen kleinen Besucher in unserem Entwässerungssystem. Wir hatten immer schon den Verdacht, dass es dort Alligatoren gibt. Für jede Gruppe, die die Wikingerwoche 2010 mitgemacht hat, war das Wetter eine Herausforderung. Aber wie Rona sagte gab es einige Gruppen die einfach härter betroffen waren und als kleines Dankeschön fürs Durchhalten waren wir eine der Gruppen, die einen kleinen Gummialligator bekamen. Uns hat es sicherlich nicht am härtesten getroffen, aber trotzdem tat dieses symbolische Präsent mir sehr gut und ich bin sicher auch dem Rest unserer Gruppe.

Ein großer Dank geht auf jeden Fall an Rona und Martin, die alles getan haben um diese Woche trotzdem möglich zu machen. Nach „normalen“ Wikingerwochen habe ich mich immer schon gefragt wie man diesen beiden angemessen danken kann, umso mehr natürlich nach dieser Woche!

This entry was posted in Veranstaltungen. Bookmark the permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.