Wikingergeflecht

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Diese Ketten sind auch als Wikingergeflecht bekannt und wurde von den Wikingern häufig als Schmuck getragen.

Die Ketten bestehen aus zwischen 0.25 und 0.8 mm dickem Silberdraht, der nach einem strickliesel-ähnlichem Prinzip geflochten wird.

Als Abstandhalter in dem hohlen Geflecht dient ein dicker Nagel, der nach und nach aus dem fertigen Stück rausgezogen wird.

Die Ketten sind sehr flexibel, obwohl sie theoretisch nur aus einem langen Stück Draht geflochten sind. Natürlich muss man gelegentlich ein neues Drahtstück anflechten, da der Draht sonst am Anfang viel zu lang wäre.

Die Gleichmäßigkeit des Geflechts wird durch einen zweiten Arbeitsgang erreicht, in dem das Geflecht gestreckt wird, wobei sich die einzelnen Maschen zusammenziehen. Dieser Arbeitsschritt lockert das Gewebe auch, so dass die Kette schön geschmeidig wird und angenehm am Hals anliegt.

Natürlich lässt sich diese Geflecht nicht nur für Halsketten verwenden. Von Armbänder bis zu Ohrringen läßt sich alles anstellen. Bei Bedarf kann das Geflecht auch so festgezogen werden, dass es eine feste Form beibehält.

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