Zeltbau – Lessons learned

Die letzte Saison hat nicht nur einige Opfer bei unserer Ausrüstung gefordert, sondern auch unsere Nerven ab und zu etwas stark strapaziert. Bei unseren Ausbesserungsarbeiten haben wir dann versucht für die Zukunft vor zu sorgen und haben hier und da etwas nachgebessert, bzw. gleich ganz anders gebaut.

bretterZuerst mal mussten die Bretter unseres Zelts ausgetauscht werden. Die letzten waren auch schon aus Lärche, aber etwas zu dünn. Außerdem waren die Löcher für die Giebel zu dicht am Ende der Bretter, so dass sie leicht ausbrechen konnten. Die neuen Bretter sind aus dem Sägewerk, deutlich dicker und breiter.

zelt_komplettDurch die schön stabilen Bretter und die breitere Basis, auf die wir das Zelt jetzt gestellt haben, ist es wesentlich schwerer geworden. So leicht fliegt das jetzt nicht mehr weg. In Dänemark und Holland mussten wir unser Zelt vorher öfter mal mit großen Heringen im Boden verankern. Auch der flachere Winkel der Zeltwände sollte dem Wind jetzt etwas weniger Angriffsfläche bieten, so dass wir uns bei Wind nicht mehr so viel Sorgen um den Giebel machen müssen.

zelt_verbindungDie Maserung von Lärche begeistert mich immer wieder. Durch die etwas längeren Bretter steht das Zelt jetzt quasi auf kleinen Stelzen. Wenn es also mal feucht wird, dann solle die Zeltplane nicht mehr so stark in Pfützen hängen.

sonnensegel1Abgesehen von den Ausbesserungen am Zelt hatte es ja dann auch noch unser Sonnensegel endgültig zerlegt. Nachdem wir die neue Plane selbst genäht haben und dabei schon so einige Probleme hatten, wurde dann jetzt noch ein neues Gestell benötigt. Diesmal werden wir auf etwas Flexibilität verzichten und das Sonnensegel fest mit dem Zeltgestänge verbinden. So können wir das nötige Gestänge minimieren.

sonnensegelbefestigungDie Verbindung wird wiedermal nach altbewährtem Prinzip gesteckt und verzapft. Der Giebel des Sonnensegels war mal eine Erle. Erfahrung mit dem Holz haben wir noch nicht, aber es ist erstaunlich leicht.

sonnensegel2Diese einfache Variante wird uns in Zukunft vor Wind und Wetter (gelegentlich hoffentlich auch Sonne) schützen. Ich bin bereits sehr gespannt wie sich die Konstruktion bei Wind machen wird, aber ich bin da optmistisch. Zumal wir jetzt die Möglichkeit haben beide Seiten je nach Lust und Laune hoch oder runter zu setzen. Bei ganz miesem Wetter wird daraus also ein eigenes kleines fast geschlossenes Vorzelt.

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